Formart Galerie QHof präsentiert Franz Martin
Einladung zur Vernissage am Samstag, 23. Mai, 18:30 Uhr
Unter dem Titel „Durch die Jahre. And NOW“ präsentieren wir den Maler Franz Martin mit einer besonderen Werkschau, die seine künstlerische Entwicklung über mehrere Jahrzehnte hinweg sichtbar macht.
… und uns im – NOW – wiederfinden lässt.
Der Künstler ist persönlich anwesend.

Seine unverwechselbare Bildsprache – geprägt von der Verbindung von Zeichnung, Malerei und Abstraktion – ist das Ergebnis eines stetigen Suchens nach Reduktion, Rhythmus und Ordnung. Linien, Flächen und Farbräume werden zu Spuren eines Wahrnehmungsprozesses, der sich fortwährend weiterentwickelt.
Die Formart Galerie QHof
… begleitet den künstlerischen Weg von Franz Martin seit vielen Jahren und hat seine Arbeiten in unterschiedlichen Schaffensphasen gezeigt. Jede Ausstellung war ein neuer Blickwinkel, ein neues Kapitel. Lassen Sie sich bei einem Besuch der aktuellen Ausstellung überraschen.
Wir eröffnen sie mit einer Vernissage am Samstag, 23. Mai, ab 18:30 Uhr
Musikalisch gestaltet wird der Abend vom Pianisten Lukas Neuberger, dessen Improvisationen einen atmosphärischen Resonanzraum öffnen, in dem Klang und Bild miteinander in Dialog treten.
Einen besonderen Akzent setzen zwei Installation von Christof A. Martin, dem Bruder des Künstlers.
Das Werk entstand eigens für diese Ausstellung und erweitert die Präsentation um eine experimentelle räumliche Dimension.
ZUDEM
Freuen Sie sich über das Buch „Elfenbeinturm“, welches im Rahmen der Vernissage erstmals vorgestellt wird.
Zum Hintergrund
Bei einem Atelierbesuch Anfang 2026 erhielten wir Einblick in eine bislang wenig bekannte Seite des Künstlers. Die enge Verbindung zwischen seinem bildnerischen Schaffen und seiner Auseinandersetzung mit Literatur und Philosophie. In einer losen Mappe zeigte er uns, wie Wort und Bild bei ihm miteinander in Beziehung treten. Das war der Ausgangspunkt für dieses Buch. Die Gestaltung übernahm Gilbert E. Baier, der die Texte nicht einfach setzte, sondern bewusst inszenierte. So entstand ein Zwiegespräch zwischen Franz Martins Malerei und Lyrik auf der einen Seite und Gilbert E. Baiers typografischem Echo auf der anderen.
Der Titel „Elfenbeinturm“, traditionell mit Rückzug und Abgeschiedenheit verbunden, erhält hier eine neue Bedeutung: Er wird zum inneren Verdichtungsraum, in dem sich Bild und Sprache begegnen. Die im Buch versammelten Werke zeigen abstrakte Landschaften – erahnt, neu erfunden, getragen von einem farbigen Spiel zwischen Kontrolle und Loslassen. Zum ersten Mal öffnet Franz Martin dabei den Zugang zu seiner individuellen Sprache. Seine Texte erweitern die inneren Landschaften, ohne sie zu erklären – ein Dialog, der zum Mitdenken einlädt.
Die Ausstellung endet am 5. Juli, 11 Uhr mit einer Finissage
Sie bildet den feierlichen Abschluss dieser besonderen Ausstellung, die Vergangenheit, Gegenwart und künstlerische Reflexion miteinander verbindet.

Ausstellungen – Franz Martin in der Formart Galerie QHof
September 1990 – Körperlandschaften (Ausstellungskonzept mit 5 Künstler/innen)
Im Zusammenhang mit dieser Ausstellung erschien ein Katalog mit gleichem Titel „Körperlandschaften“
Oktober 1995 – Bildformulierungen
März 2004 – Never look back
Wir freuen uns über Ihr Kommen, … zu jeder Zeit.
Die Ausstellung von Franz Martin ist bis 5. Juli 2026 geöffnet. Besuche bitte nach telefonischer Vereinbarung, T. 06337-921112.